Bericht: Einweihung Pavillon und neugestaltete Umgebung

EIN NEUER PAVILLON ... weit mehr als nur drei WCs, Küche und Garage unter einem Dach

Am Freitagabend, dem 8, Februar um 17.00 Uhr, wurde der Pavillon  und die neugestaltete Umgebung der Evangelischen Kirche Altstätten feierlich eingeweiht. Begleitet wurden die verschiedenen Beiträge durch das Riverside Quartett mit rassigen Klängen.

Nach einer Eröffnungsrede durch den Präsidenten der Kirchenvorsteherschaft Roger Benz durchschnitten verschiedene am Bau beteiligte Personen das rote Band und erweiterten damit symbolisch den Zugang der Evangelischen Kirche zur Stadt und zur Katholischen Kirche. Der alte Eisenzaun ist weg und innere und äussere Grenzen sollen uns nicht mehr hindern, gemeinsam vorwärts zu gehen und „der Stadt Bestes zu suchen“.

In seiner Ansprache verwies Pfr. Marcel Ammann darauf, dass die Kirche eine wichtige gesellschaftstragende Funktion hat. Warum entsetzen wir uns über einen Postautoskandal? Weil wir uns so sehr an christliche Werte gewöhnt haben, dass wir meinen, sie seien angeboren. Dem ist nicht so. In anderen Ländern wären solche Schlagzeilen eher unter Vermischtes oder als Randnotiz zu finden.

So dankte auch der Vertreter des Stadtrats, Daniel Schelling, für die geleistete Arbeit durch die Kirche überhaupt und führte aus, dass Kirche einerseits offen für Neues und gleichzeitig nicht profillos sein dürfe. Seine Ausführungen bescheinigten der Evangelischen Kirche eine gute Arbeit, die sich auch in den Besucherzahlen am Sonntag und bei anderen Anlässen niederschlägt.

Ivo Blöchlinger, Präsident der Baukommission, verdankte den anwesenden Handwerken, Fachleuten und Verantwortlichen der Kommissionen ihren Einsatz. Für ihn selber hatte es sieben Anläufe gebraucht, bis die jetzige gefreute Lösung endgültig von allen akzeptiert wurde. Mit Recht staunte am Schluss des offiziellen Teils der Kirchenpräsident über den Biss und die Fröhlichkeit, die diesen jungen Kämpfer trotz aller Mühsal auszeichnete. Er verdient ein grosses BRAVO!

Schliesslich gab es ein feines Gulasch zum Essen, dazu Getränke, Kaffee und Nussgipfel. Einer meinte anerkennend, das warme Essen täte einem so richtig gut - schade nur, dass der Magen nicht bis zu den Zehenspitzen reiche.

Alles in allem ein gelungener Anlass, dazu sonniges Wetter, gute Stimmung und frohe Menschen, die sich auf dem neuen Platz sichtlich wohl fühlten und das Zusammensein genossen.

Marcel Ammann


Nachfolgend ein kleiner Einblick. Mehr Fotos gibts in unserer Foto Galerie.

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